In seinem künstlerischen Prozess ist die freie Natur die größte Inspiration und Quelle seiner Kreativität. „Meine Werke sollen fesseln, inspirieren und zur Diskussion anregen, indem sie die Betrachterinnen und Betrachter in eine andere Welt entführen“, sagt Künstler Johann Holzfeind-Wieltschnig.
Wurzeln in Wernberg
Die Besucherinnen und Besucher der Vernissage in der Galerie Wernberg fühlten sich beim Betrachten seiner Kunstwerke tatsächlich in eine andere Welt entführt, als die Ausstellung „Ich bin noch“ offiziell eröffnet wurde. Bürgermeisterin Doris Liposchek stellte den Künstler vor, der seine Wurzeln in Wernberg hat und hier im Jahr 1949 geboren wurde. Sein künstlerisches Talent entfaltete sich bereits während seiner fundierten Ausbildung zum Restaurator und Kirchenmaler in den Jahren 1964 bis 1969. Seit 1981 ist Holzfeind-Wieltschnig als freischaffender Kunstmaler tätig, seit 2009 gehört er zudem dem Kunstverein Kärnten an.
Ausstellung bis Ende Juni
Die Ausstellung „Ich bin noch“ ermöglicht einen konzentrierten Blick auf die stilistische Entwicklung und die thematische Vielfalt seines Schaffens. Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf eine sorgfältig kuratierte Auswahl seiner Werke freuen, die Einblicke in Jahrzehnte künstlerischer Arbeit bietet. Davon überzeugten sich bei der Vernissage auch Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig, Vizebürgermeisterin Marlene Rogi, Amtsleiterin Anja Schweda und die Villacher Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser. Die Ausstellung ist bis Ende Juni während der Öffnungszeiten im Gemeindeamt zu besichtigen.