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Bürgermeisterin spendet Defibrillator

BEITRAG VOM 03.04.2026

Jede Sekunde zählt: Mit einem von Bürgermeisterin Doris Liposchek finanzierten Defibrillator ist Hans-Martin Jauernig als First Responder noch besser für Notfälle gerüstet.

Ein First Responder ist ein Rot-Kreuz-Mitarbeiter, der in seiner Freizeit ehrenamtlich im privaten Umfeld alarmiert wird. Er trifft als Erstes am Notfallort ein. Somit werden kritische Minuten überbrückt – vom Notfalleintritt bis zum Eintreffen des Regelrettungsdienstes. First Responder leisten professionelle Hilfe und leiten lebensrettende Sofortmaßnahmen ein. Seit einem Jahr ist mit Hans-Martin Jauernig ein weiterer First Responder in der Gemeinde Wernberg tätig.

Freiwillig im Einsatz

Bereits seit dem Jahr 2008 engagiert sich der 36-jährige ausgebildete Sanitäter freiwillig beim Roten Kreuz. Nun stellt er sich auch als First Responder in den Dienst der Allgemeinheit. „Ich werde im Notfall per SMS alarmiert“, erklärt der hauptberufliche IT-Techniker. Ausgestattet ist Jauernig mit einem First-Responder-Rucksack. Was ihm bisher noch fehlte, war ein Defibrillator. Deshalb finanzierte Bürgermeisterin Doris Liposchek aus ihren Verfügungsmitteln ein entsprechendes Gerät. „Insbesondere bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Sekunde“, begründet Liposchek.

Bilanz nach einem Jahr

Wie wichtig First Responder für die Gesellschaft sind, unterstreicht die bisherige Bilanz Jauernigs: „Innerhalb eines Jahres hatte ich bereits rund 50 Alarmierungen.“ Bürgermeisterin Doris Liposchek wünscht ihm für seine Einsätze alles Gute. Sie ergänzt: „Hoffentlich wird dabei der Defibrillator nur selten gebraucht.“