„Die Gemeinde arbeitet an der Vision, ein lebendiges Ortszentrum für Wernberg zu schaffen“, sagt Bürgermeisterin Doris Liposchek. Ihr Ziel ist ein Zentrum, in dem soziale, kulturelle, bildungsbezogene und infrastrukturelle Bereiche vereint werden – ein „Ort der Generationen“. Auch der Gemeinderat befasste sich in seiner Sitzung Anfang Juli mit diesem Vorhaben. Er fasste den Grundsatzbeschluss, das Projekt im Bereich des Ortszentrums weiterzuverfolgen und einen Architektenwettbewerb durchzuführen, um qualitätsvolle Planungsgrundlagen zu schaffen.
Ideen aus der Bevölkerung
Vorausgegangen war diesem Beschluss eine Bürgerbeteiligungsveranstaltung. „Weil uns die Erfahrungen, Ideen und Anregungen der Bevölkerung besonders wichtig sind“, begründet Bürgermeisterin Liposchek. Rund 80 Bürgerinnen und Bürger brachten ihre Vorstellungen ein. Diese reichen von Bildungs- und Betreuungsangeboten über ein multifunktionales Veranstaltungs- und Gemeinschaftszentrum sowie attraktive öffentliche Freiräume und Aufenthaltsflächen bis hin zu Gastronomie- und Nahversorgungsangeboten sowie Freizeit- und Bewegungsflächen für Kinder, Jugendliche und Seniorinnen und Senioren.
Gemeinsam zum Ziel
Moderiert wurde die Veranstaltung von Kristin Pan, die auf Bürgerbeteiligungsprozesse spezialisiert ist, und betreut von Raffaela Lackner, die im Amt der Kärntner Landesregierung den Bereich „Baukultur und kommunales Bauen“ verantwortet. Bürgermeisterin Liposchek zeigt sich über die Ergebnisse erfreut: „Durch den offenen Austausch können wir die Herausforderungen, vor denen wir stehen, besser bewältigen und neue Chancen erkennen. Wir werden die Bevölkerung bei der Umsetzung des Projekts ‚Ort der Generationen‘ weiterhin einbinden.“
Politik im Dialog
Aus der Gemeindepolitik nahmen an der Bürgerbeteiligungsveranstaltung auch Vizebürgermeister Christian Mitterböck, Vizebürgermeisterin Marlene Rogi, die Gemeindevorstände Christian Gritschacher, Adam Müller und Markus di Bernardo sowie zahlreiche Gemeinderätinnen und Gemeinderäte teil.